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Gleichstellung in Europa - zu langsam auf dem richtigen Weg?

[15-11-2010]
„Europa hat in der Welt eine Vorreiterrolle in Sachen Gleichstellung übernommen, als es 1957 im Vertrag von Rom den Grundsatz des gleichen Lohns für gleiche Arbeit verankerte.“ Das stellt Viviane Reding, die für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft verantwortliche EU-Kommissarin fest. Zur Gleichstellung von Frauen und Männern gehört aber noch viel mehr: auch Frauen in verantwortlichen Positionen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind wichtige Grundsätze. Trotz der Vorreiterrolle der EU zeigt sich jedoch nach wie vor Handlungsbedarf in der praktischen Umsetzung. Die von der EU-Kommission vor kurzem beschlossene Strategie zur Gleichstellung soll neue Wege aufzeigen, das Ziel der Gleichstellung zu erreichen.

AK EUROPA, das Brüsseler Büro der Bundesarbeitskammer Österreich und das ÖGB Europabüro, das Brüsseler Büro des Österreichischen Gewerkschaftsbundes, laden Sie herzlich ein zu einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion zum Thema:

 

Gleichstellung in Europa - zu langsam auf dem richtigen Weg?


Montag, 15.11.2010, 19:00 Uhr


Bibliothèque Solvay
Rue Belliard 137, Park Leopold, 1040 Brussels



BEGRÜSSUNG:

Hans Dietmar SCHWEISGUT, Ständiger Vertreter Österreichs bei der EU


ES DISKUTIEREN:

Viviane REDING, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, EU-Kommissarin für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft

Gabriele HEINISCH-HOSEK, Österreichische Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst

Bibiana AIDO ALMAGRO, Spanische Staatssekretärin für Gleichstellungsfragen

Eva-Britt SVENSSON, Mitglied des Europäischen Parlaments, Vorsitzende des Frauenausschusses im Europäischen Parlament

Alice KUNDTNER, Direktor-Stellvertreterin der Arbeiterkammer Wien


Moderation: Cornelia PRIMOSCH, ORF Brüssel


Um das Ziel der Gleichstellung zu erreichen sind Maßnahmen auf unterschiedlichsten Ebenen notwendig, wie etwa mehr Transparenz bei den Einkommen oder bessere Kinderbetreuung. In vielen Mitgliedsländern und auch auf EU-Ebene selbst wird zudem auch über die Einführung verpflichtender Frauenquoten diskutiert. Vor allem als Maßnahme zur Steigerung des Frauenanteils in Führungspositionen in der Wirtschaft gelten Quoten zunehmend als das erfolgversprechendste Instrument. Denn die europäische Wirtschaft kann es sich nicht länger leisten, auf die vielen gut ausgebildeten Frauen zu verzichten.

Die Podiumsdiskussion findet in englischer, deutscher und spanischer Sprache mit Simultanübersetzung statt.
Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir zu einem Buffet ein.

Anmeldungen zur Veranstaltung bitte bis zum 12. November 2010 unter folgendem Link:

Anmeldung
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