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Zeit die Reichen zu besteuern: Warum Vermögenssteuern in Krisenzeiten für die ArbeitnehmerInnen und BürgerInnen Europas nötig sind

[08-11-2012]
Das ÖGB Europabüro, das Brüsseler Büro des Österreichischen Gewerkschaftsbundes, und AK EUROPA, das Brüsseler Büro der Bundesarbeitskammer Österreich, laden Sie herzlich ein:

Zeit die Reichen zu besteuern:

Warum Vermögenssteuern in Krisenzeiten für die ArbeitnehmerInnen und BürgerInnen Europas nötig sind



Donnerstag, 8. November 2012, 18:30 Uhr

Ständige Vertretung Österreichs bei der EU
30, Avenue de Cortenbergh, 1. Stock
B-1040 Brüssel


Die Kluft zwischen den Armen und Reichen in Europa wird immer tiefer. Trotzdem zielen die meisten „Reformen“ zur Haushaltskonsolidierung auf ausgabenseitige Maßnahmen ab und betreffen vor allem die Kürzung öffentlicher Leistungen und Einschnitte in die Sozialsysteme. Die ungleiche Vermögensverteilung wird kaum erwähnt. Ein neuer Vorschlag des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zur Notwendigkeit von Vermögensabgaben als Beitrag zur Sanierung der Staatsfinanzen in Europa hat frischen Wind in die Debatte gebracht. Gleichzeitig fordern ein deutsches Aktionsbündnis unter Führung der Gewerkschaft ver.di und die ÖGB-Kampagne sowie AK-Kampagne eine stärkere Heranziehung großer Privatvermögen zur Finanzierung unserer Sozialsysteme. Aktuell rufen die Dienstleistungsgewerkschaften ver.di, GPA-djp und UNIA zu Aktionswochen in Betrieben und Verwaltungen auf.
Können die europäischen Mitgliedsstaaten in Zeiten angespannter Budgets auf die Einnahmen aus Vermögenssteuern verzichten? Ist die zunehmende Vermögenskonzentration auch ökonomisch gefährlich?


Es diskutieren:

Frank Bsirske, Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di

Wolfgang Katzian, Vorsitzender der Gewerkschaft GPA-djp, Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat

Peter Höller, Leiter Wirtschaftsabteilung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)

Heinz Zourek, Generaldirektor für Steuern und Zölle, Europäische Kommission (tbc)

Moderation:

Ruth Berschens, Handelsblatt


Die Diskussion findet in deutscher Sprache mit Simultanübersetzung statt.

Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir zu einem Buffet.

Anmeldungen bitte bis spätestens 2. November über folgenden Link:


Ja, ich nehme teil




Weitere Informationen unter:
Tel: 02 230 74 63 oder 02 230 62 54
E-Mail: europabuero@oegb-eu.at oder office@akeuropa.eu
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Foto: Chobe/ Quelle: Photocase
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