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Was läuft in Europa schief und wie soll es weitergehen?

[02-10-2012]
AK EUROPA, das Brüsseler Büro der Bundesarbeitskammer Österreich, und das ÖGB Europabüro, das Brüsseler Büro des Österreichischen Gewerkschaftsbundes, laden zu folgender Diskussionsveranstaltung ein:

 

Was läuft in Europa schief

und wie soll es weitergehen?



Dienstag, 2. Oktober 2012, 18 Uhr


Ständige Vertretung Österreichs bei der EU


30, Avenue de Cortenbergh, 1. Stock

1040 Brüssel

Fast täglich legen europäische PolitikerInnen neue Ideen zur Lösung der Krise und zukünftigen Entwicklung der EU auf den Tisch. Im Sommer haben zehn EU-AußenministerInnen eine „Zukunftsgruppe“ gegründet, die Vorschläge zum politischen Umbau der Europäischen Union ausarbeitet. Nach US-amerikanischem Vorbild soll die neue EU-Struktur eine Länderkammer sowie einen direkt gewählten EU-Präsidenten beinhalten. Ganz andere Akzente setzt der sogenannte „Van Rompuy Bericht“, von Ratspräsident Herman Van Rompuy, EZB-Chef Mario Draghi, Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker und Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso: Gemeinsame Schulden, ein Euro-Rettungsschirm, eine Bankenunion und eine Fiskalunion sollen die vier Säulen der weiteren Integration Europas ausmachen. KritikerInnen äußern bei dem „Van Rompuy Bericht“ demokratiepolitische Bedenken und fordern eine Volksabstimmung bei weiteren Kompetenzübertragungen auf die europäische Ebene. Bei den politischen Vorschlägen zur Krisenlösung wird auch die völlige Vernachlässigung beschäftigungs- und sozialpolitischer Themen bemängelt. Da die ArbeitnehmerInneninteressen auf der europäischen Ebene kaum beachtet werden, verstärkt sich die ablehnende Haltung der BürgerInnen gegenüber Europa noch weiter.

Welche Herausforderungen ergeben sich aktuell für ArbeitnehmerInnen und welche Handlungsoptionen stellen sich für ihre InteressenvertreterInnen? Wie werden sich die Europäischen Institutionen weiterentwickeln und wie können demokratische Prozesse gestärkt werden? Zu guter Letzt – wie ist die ökonomische Krise wirklich einzuschätzen und welche Lösungsmodelle gibt es tatsächlich?

Begrüßung:

Botschafter Walter Grahammer - Ständige Vertretung Österreichs bei der EU


Es diskutieren:

Erich Foglar – Präsident, Österreichischer Gewerkschaftsbund

Herbert Tumpel – Präsident, Bundesarbeitskammer Österreich

Janis Emmanouilidis – EU-Experte, European Policy Center

Daniel Gros – Direktor, Center for European Policy Studies


Moderation: Detlef Fechtner, Brüssel Korrespondent, Börsenzeitung


Die Diskussion findet in deutscher und englischer Sprache mit Simultanübersetzung statt.

Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir zu einem Buffet.

Anmeldungen bitte bis spätestens 1. Oktober 2012 über folgenden Link:



Ja, ich nehme teil

Nein, ich kann leider nicht teilnehmen




Für weiter Auskünfte:

Tel: 02 230 62 54 oder 02 230 74 63

E-Mail: office@akeuropa.eu oder europabuero@oegb-eu.at
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Foto: sarg030/ Quelle: Photocase
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